Als die Engel mir begegneten

Als die Engel mir begegneten

Als die Engel mir begegneten

Endlich war es wieder soweit. Ich war im Kloster angekommen. Sobald sich hinter mir das Klostertor schloss, war ich in einer anderen Welt. Weit entfernt vom Alltag und seinen Herausforderungen. Material zum Malen hatte ich genug dabei, Zeit dazu auch. Der grosse Klostergarten winkte mir durch einen Windhauch einladend zu.

Das ganze Kloster-Atelier stand mir zur Verfügung. Manchmal kamen die Schwestern zu Besuch, die eine oder andere, um mit zu malen. Oder um zu sehen was Neues entstanden war. Allen voran mein Tantchen, eine zierliche, liebenswürdige Klosterfrau. Durch sie erkannte ich schon früh die Bedeutung von «der Berufung folgen». Ein bisschen beneidete ich sie. Sie kannte ihren Weg, ging ihn konsequent und mit Freude. Sie wusste genau wohin sie gehört.

Im Job lief es nicht so gut. Ich hatte mich vor kurzem aus einer Beziehung gelöst. So freute ich mich auf ein paar ruhige Tage im Kloster, wo ich mich um nichts anderes zu kümmern hatte.

Oft setze ich mir ein Thema

Es war ungewohnt so viel zu malen, ohne die alltägliche Ablenkung. So setzte ich mir für jedes Bild ein Thema, spürte in das Energiefeld hinein, und liess meiner Kreativität und der Pastellkreide freien Lauf. Es entstanden verschiedene Energiebilder. Zwischendurch gings mal in den Garten, um die Farben der Blumen zu bewundern. 
Da kam die Idee, mich doch mal an ein schmales Format zu wagen, einfach um zu sehen was entstehen könnte. Neues auszuprobieren zeigte mir oft neue Möglichkeiten. Während ich noch über das Thema nachdachte, kam Besuch von den Schwestern. Nein nein, sie wollen nicht stören, nur schauen. Ich malte weiter, erklärte was zu den Bildern, malte weiter und so ging es hin und her. Es war eine herzliche Atmosphäre mit fröhlichem Geplauder.

Die Entdeckung

Dann schellte es, und schon waren wieder alle verschwunden. Ich setzte mich hin und schaute an was da so zufällig entstanden war. Dann sah ich es, ich konnte es kaum glauben, das war doch ein Engel? Eine besondere Aufregung erfasste mich, ich wollte weiter machen, da die Andeutung der Flügel, dort der Kopf. Ein Glücksgefühl sondergleichen stieg in mir hoch.
Vor diesem Moment malte ich überhaupt keine Engel. Der Gedanke, alles an die Engel, vor allem die Verantwortung abzugeben empfand ich schon immer als falsch. 

Ich konnte es kaum erwarten es jemandem zu zeigen. Zum Glück musste ich nicht allzu lange drauf warten.
Beim Essen wurde nicht gesprochen. Eine der Schwestern, die auch gerne malte, zeigte mir beim Essen verteilen mit einem Handzeichen, dass sie sich mitfreute. Ich weiss nicht wie sie das machen, doch irgendwie wussten die Schwestern immer alles.

Es war aufregend

Kein Wunder, es war eine Entdeckung für mich. Nachts träumte ich, wie ich die Ärmel malen könnte. Das mache ich heute noch so) Am nächsten Morgen kam die Oberin ins Atelier, und gab mir ein Buch über Engel von Amseln Grün. Engel für verschiedene Gelegenheiten waren darin beschrieben. Das war genau das Richtige für mich. Durch das Buch zeigte sich der nächste Engel. Es war der Engel der Heilung. Ich bat ihn inständig um Hilfe, die Enttäuschung und den Schmerz über die zerbrochene Beziehung zu diesem Mann zu lindern. Es war unglaublich, ich spürte diese Kraft durch mich hindurch fliessen.
Als drittes Bild zeigte sich der Engel der Dankbarkeit. Ich war sehr dankbar. Ich hatte die Engel nicht gesucht, sie hatten mich gefunden. Die besondere Atmosphäre des Klosters hat bestimmt ihren Teil dazu beigetragen.

Seit diesem Moment male ich Engel

Als eine Malerkollegin anfing, täglich ein Bild zu malen, dachte ich mir: Wie wäre es, täglich einen Engel zu malen? Wie lange würde ich das durchziehen?
Als Autodidaktin liebe ich anregende Herausforderungen. Die ersten Daily-Engel malte ich in Öl, und so nach und nach malte ich mit allem was ich kannte oder auch nicht. Es ist kaum zu glauben, doch ich schaffte es bis auf 534 Engel. Es war die beste «Kunstschule» die ich je besucht habe.
Der erste Engelkalender wurde daraus geboren, vor kurzem veröffentlichte ich den 10. Kalender. Ein lustiges Engelkartenset ist mehr durch Zufall entstanden. 
Ich schätze die Engel sehr. Sie lösen nicht meine Probleme. Doch sie zeigen mir andere Sichtweisen, von ihnen lerne ich was bedingungslose Liebe und Wertschätzung ist. Genau genommen zeigen sie mir, wie ich eine bessere Beatrice sein kann. Immer wieder und mit Engelsgeduld…  

Der 1. April, der beste Tag für Visionen

Der 1. April, der beste Tag für Visionen

KänguruhVisionen gehören zur Planung

Was schon mal durchgedacht wurde lässt sich leichter umsetzen. Noch grösser, noch weiter – und noch utopischer sollen die Visionen sein. Jedoch- wie oft werden die tatsächlich real?

Nutzen wir doch den 1. April mit seinen Scherzen, denn er bietet eine optimale Grundlage für deine Visionen. Denn es soll ja so sein, dass der Leser nicht so schnell erkennt ob es real ist oder ein Scherz.

Das Rezept ist einfach:
1. Nimm etwas aus deiner Realität
2. etwas Wunschdenken und unerwartete Möglichkeiten dazu
3. Das vermeintlich Unmögliche als möglich sehen.

Mein aktuelles Beispiel: Gummtree
Vor kurzem habe ich mal gepostet, dass ich im nächsten Jahr wieder mal nach Australien reisen möchte, das wann, wie, wohin sei noch unklar.
Post vom 1. April:
«Manchmal geht es schneller als gedacht. 
Fliege bereits in einer Woche los nach Australien. Die wollen mich doch tatsächlich als kreative Beraterin in Melbourne. 
Bin so aufgeregt, ob sich in der Stadt viel verändert hat in den letzten Jahren.
Jedes Jahr für 3 Monate nach Australien – genau mein Ding. (natürlich nicht grad wenn hier Frühling wird und dort Herbst. Ich kann mich noch gut an die bissigen Winde erinnern)»

Und hier die Schritte für deine Vision.

  1. etwas Realität:
    Tatsächlich möchte ich wieder nach Australien reisen, realistisch gesehen schätze ich mal – nächstes Jahr. Das wann – wie – wohin usw ist noch unklar.Bahnübergang, Gatter weiss
  • Was möchtest du gerne machen, erleben, erreichen? Etwas Berufliches? Eine Ausbildung? Eine Reise?
  1. Wunschdenken und etwas Unerwartetes
    Also ich möchte gerne das kreative mit dem Reisen verbinden.
    Es könnte doch sein das jemand Dein Talent und Dein Können nutzen möchte. Mal abgesehen davon – wenn die Glücksfee und Herr Zufall die Hände im Spiel haben, dann ist ja wohl alles möglich. Eine gelöste Einschränkung etwas zu machen hilft auch.
  • Was kannst du und möchtest es wachsen lassen, traust dich nicht so recht? Oder die Gelegenheit hat bisher einfach noch gefehlt?
  • Oder wie lässt sich das nützliche mit dem angenehmen verbinden?
    1. das vermeintlich unmögliche einfach möglich machen

Und jetzt geh davon aus, dass sich einfach alles optimal zusammenfügt. Stell dir vor, es gibt einfach keine Hindernisse für die Umsetzung.

  • Was wäre das was du tun möchtest wenn es einfach keine Hindernisse gibt?

Und dann setze das Ganze zusammen.

Weder ausgereift noch genau und detailliert. Es geht doch darum, dass dir deine Vision real erscheint und so umsetzbar wird. Bleib nicht in den Details hängen, denn der Kern daran ist wichtig. In meinem Fall- die Reise nach Australien.Australische Pflanze, rot, Buschig

Wenn du es am ersten April postest, kann es gut sein das andere das glauben. (Das kann mitunter unangenehm sein.) Doch du siehst, wie realistisch es rüberkommt.
Und dann erkennst du vielleicht wie ich: ja stimmt, das würde ich tatsächlich gerne tun.
Das ist der Moment um mit der Umsetzung zu starten. 

Nutze ein kleines Buch, sammle Ideen, werde real.

Erzähl, was ist deine 1. April-Vision?

Deine Beatrice (jetzt mal ernsthaft, ich würde wirklich gerne sofort losreisen)

Nutze deine Möglichkeiten

Nutze deine Möglichkeiten

Nutze deine Möglichkeiten – erwarte nicht zu viel.

Verena hat mich vor ein paar Wochen angefragt, ob ich gerne mit Menschen mit Handicap malen würde. Und da ich immer gerne mit anderen male, habe ich ja gesagt.

«Erwarte nicht zu viel» meinte sie. Die Teilnehmer seien in ihren Möglichkeiten sehr eingeschränkt.
Hatte ich Erwartungen? Was sollte ich erwarten? Wohl eher an mich selbst. Und ich entschied, unvoreingenommen und frei hinzugehen.

Im Vorgespräch hatten wir uns den Ablauf überlegt, eine Idee war schnell gefunden. Pastellkreidebilder sind ja heikel, der Kreidestaub verschmiert gerne und das wäre doch schade. Bilder sollen Freude bereiten und genutzt werden. (Und nicht eingepackt in Seidenpapier in einer Mappe dahin leuchten.) Tischsets war die Idee.

gemaltes Bild

Herzliche Begrüssung

Der Tag kam, ich freue mich und bin doch etwas nervös, würde alles klappen? Kann ich allen gerecht werden? Immer wieder hole ich mir den Gedanken- «erwarte nicht zu viel».

Die Sorge ist unbegründet, die Begleiter sind eine Gruppe engagierter liebenswürdiger Menschen. Ein paar Mal im Jahr organisieren sie einen gemeinsamen Nachmittag, und das seit vielen vielen Jahren.
Die Begrüssung ist lustig und herzlich, die Vertrautheit spürbar. «Es ist wie eine Familie» erzählt mir Verena. Ihre Lebens-Wege sind sehr unterschiedlich. Sie wurden mit einem Handicap geboren, oder dies wurde durch einen schweren Unfall in der Kindheit verursacht.

Los geht’s

Nachdem jeder seinen Platz gefunden hat, geht’s endlich los. Ich erkläre und zeige wie sich die Kreiden am besten malen lassen.

Da sind die Zwei die für sich hingebungsvoll an einer Serie malen. (später erfuhr ich, dass es eine Tischset-Party geben würde) Dort der ruhige Mann der wunderschöne Farbharmonien aufs Papier zaubert. Oder die quirlige Kreative, die zwar Hilfe für die Umsetzung braucht- jedoch ihre ur-eigenen Ideen umsetzt. Oder die lustige Dame die alle anderen mit ihrem Lachen ansteckt. Die Freude am Tun ist so lebendig und spürbar.

Und mir wird klar, sie schöpfen ihre Möglichkeiten aus. Wenn es nicht weitergeht, wird Hilfe angenommen. Das klappt sehr gut. Es wird gemalt, ausgeschnitten, diskutiert und gelacht.

Alles läuft wie von selbst. Ich bin in meinem Element, zeige da etwas, ermuntere dort, freue mich mit über die gemalten Bilder. Die Begleiter helfen dort wo es gebraucht wird.
Ich lese in den Bildern was in den Menschen steckt und spüre die Magie.
Der Herr Lamineur gibt den Werken den letzten Schliff und so entsteht eine Vielfalt von schönen Tischsets. Jedes individuell und kreativ. Eines schöner als das Andere. Die Freude ist gross. Die Möglichkeiten wurden ausgeschöpft.

Beim Kuchenessen wird das gemütliche Zusammensein fortgesetzt. Es ist schön.
Und ich spüre eine grosse Dankbarkeit in mir hochsteigen.

Das Geschenk das ich mitnehme.

Und plötzlich erinnere ich mich wieder. Als Schülerin machte ich eine Schnupperlehre, in genau diesem Heim, mit schwerst-behinderten Kindern und Jugendlichen. Es ging nicht, nach 3 Tagen brach ich betroffen ab. 

Die Wahl für einen handwerklichen Beruf war die richtige Entscheidung. Ich hatte einen anderen Weg zu gehen. 
Die Bewohner von damals könnten die Teilnehmer von heute sein.

Das Geschenk das ich mitnehme:

Zu sehen, wie diese Menschen- trotz Handicap, ihre Möglichkeiten nutzen, kreativ und freudig sind, und ihre Einschränkung akzeptieren. Sie hadern nicht und leben im Moment – und im miteinander.

Wie nutzt du deine Möglichkeiten, um dein Leben zu gestalten?

Kreative Grüsse, Beatrice

21 Dinge die du kaum über mich weisst

21 Dinge die du kaum über mich weisst

21 Fakten die du noch nicht über mich wusstest und was sie mit Kreativität zu tun haben.

Bei der Blogparade von Birgit Schulz habe ich darüber gelesen und ich dachte, ja klar, warum eigentlich nicht. Es ist Zeit mal etwas mehr über mich zu erzählen. Es sind dann so viele Punkte zusammen gekommen, das ich den Beitrag aufteile. Viel Spass beim Lesen, vielleicht entdeckst du ja sogar Gemeinsamkeiten?

1. Als ich ein Lied mit 2 Flöten spielte

Als Kind entdeckte ich, das man das Lied: «Was soll das bedeuten» nur eine Hand benötigte, so übte ich bis es mit zwei Flöten ging. Bei einer Schulaufführung durfte ich das dann auf der Bühne vorspielen.

2. Die mieseste Schulnote

… die hatte ich im Schönschreiben. Egal wie viel Mühe ich mir gab, es wurde nicht viel besser. Es war furchtbar, vor allem zur Zeit der Zeugnisse. Was hätte ich drum gegeben zu wissen, dass ich später anderen zeige wie sie selber schön schreiben können.

3. Der Wald war unser Nachbar

Als Kinder gingen wir oft in den Wald und haben entweder «Räuber und Poli’s» gespielt, gingen zum Fluss oder erkundigten den Wald. Wir brauchten nicht viel um uns zu beschäftigen. Abends spielten wir oft Völkerball.

4. Auf der Alp

Als Kind gingen wir oft ins Toggenburg, mein Papa kannte dort einige wo er bei Bedarf aushalf. Am tollsten war es auf der Breitenalp beim Älpler Toni. Man musste zwischen den Kühen durch um in die Hütte rein zu kommen. Die Betten waren aus Stroh, und mit dem Butterfass hat der Älpler täglich Butter und Käse gemacht. Die Liebe zu den Bergen und zum Käse ist geblieben.

5. Keine Kunstgewerbeschule

Die Aufnahmeprüfung zur Kunstgewerbeschule habe ich nicht geschafft. Jemand hat mich getröstet und gemeint, manchmal stelle es sich erst später heraus das es genau richtig war so. Das hat gestimmt, das erfuhr ich natürlich erst viel später.

 

6. Berufswunsch Buchbinderin

Eigentlich wollte ich ja Buchbinderin lernen, doch das klappte nicht und wir fanden für mich eine Lehrstelle als Druckerei-Kartonagerin. Was als Notlösung begann, war für die Firma ein „Test“ und für mich das Richtige. Immerhin konnte ich mit den Buchbindern in die Gewerbeschule, an die Kunstgewerbeschule in Zürich. Wir waren eine lustige Truppe mit allerlei Blödsinn im Kopf.

7. Die Lehrzeit mit Schachteln

Ein wesentlicher Teil der Ausbildung war die maschinelle Herstellung von Kartonverpackungen. Schneiden, stanzen, kleben, prägen usw. Kartonschachteln schätze ich immer noch, und den Geruch in einer Druckerei werde ich auch nie vergessen.

8. Die Abschlussprüfung schaffte ich bestens.

Zur Lehrabschlussprüfung kamen wie üblich zwei Experten in den Betrieb. Da ich das erste Mädchen in der Schweiz in diesem Beruf war, kam zusätzlich ein Experte für die Experten. (um diese im Auge zu behalten) Die fanden das nicht so toll, was wiederum gut war für mich. So war ich nicht der einzige Prüfling.

9. Die erste Stelle und Basel

Meine erste Anstellung als Kartonagerin fand ich in Basel. Zwar blieb ich nur ein Jahr dort- doch die Stadt kennen zu lernen war ein Erlebnis. Basel bietet so viel an Kultur und Bräuchen, nicht nur der Morgestreich.

10. Begegnung mit der Chinesischen Küche

In Basel wurde ich mal zum chinesisch essen eingeladen. Das hat mich so fasziniert das ich daraufhin ein chinesisches Kochbuch gekauft habe und anfing chinesich zu kochen. Vieles war mir zwar fremd, doch jedes Mal wenn ich für Freunde gekocht habe, wurde mindestens etwas neu ausprobiert. (ja die wussten das)

11. Eine Trennung und eine Reise ins Baskenland

Nach einer schwierigen Trennung von meinem Freund fuhr ich mit einer Freundin für eine Woche nach San Sebastian ins Baskenland. Da ihre Schwester und Schwager dort lebten, bekamen wir einen spannenden Einblick in diese Lebensweise und Kultur, die sicher nicht gerade einfach war. Es hat mich wieder ins Leben zurückgebracht.

12. Ein Traum wird wahr- die grosse Reise nach China

Eines Tages realisierte ich, dass eine Reise nach China durchwegs machbar war. So erfüllte ich mir meinen Traum und reiste mit einer Gruppe nach China. Im Land reisten wir mit der Bahn, dem Schiff, sind geflogen, gingen auf einen Heiligen Berg – der Weg führte vorwiegend über Stein-Stufen. Es war ein grosses Abenteuer und ermöglichte mir einen wunderschönen Einblick in eine total fremde Kultur. Das chinesische kochen ging danach viel leichter. Das Grösste war es, zu erkennen das nun die Welt offen steht.

 

13. Aus dem Tiefpunkt zu neuen Wegen

Doch die Dinge liefen nicht immer so wie ich mir das gewünscht hatte. Als ich an einem Tiefpunkt angelangt war und fast völlig meinen Mut verlor, war es Zeit für eine neue Entscheidung. Ich nahm die Chance wahr und wollte nach Australien. (Obwohl ich dort niemanden kannte) Jemand in der Firma konnte mir ein Arbeitsvisum ermöglichen, und tatsächlich, ich bekam ein auf 21 Monate befristetes Arbeitsvisum.

14. Die Sehnsucht trieb mich an

Es dauerte schon seine Zeit bis alles klappte. Meine Reisefieber war so gross, dass ich bei jeder sich bietenden Gelegenheit am Flughafen Halt machte und den Flugzeugen nachschaute die auf Reisen gingen. Aufgeben war keine Option.

15. Mit dem One-Way-Ticket nach Australien

Vor allem die ersten Tage waren ein Abenteuer. Ich hatte eine Arbeitsstelle, ein Zimmer für die ersten Tage und bald darauf eine kleine Wohnung, ein Auto und musste auf der linken Strassenseite fahren. Ich darf ja gar nicht dran denken wie mutig ich damals war und was alles hätte passieren können. Doch ich war furchtlos.

16. Australien, meine zweite Heimat

Ich lebte mich rasch ein, das englisch wurde immer besser. Bei der Arbeit gings erst mal darum, das konstruieren am CAD zu lernen. (digital konstruieren)
Nach ca 8 Monaten hatte ich einen Autounfall mit Schleudertrauma, was zur Herausforderung der besonderen Art wurde, doch ich wollte unter keinen Umständen nach Hause fliegen. 

17. Diese Kirche war ein Glücksfall

Das Thema Religion und Kirchen hatten mich schon länger interessiert. So führte mich der Weg zu einer Pfingstgemeinde, was sich als Glücksfall herausstellte. Denn ich fand zur Klarheit und eine Art von Familie. Mit der Zeit sah ich schon hinter die Kulissen und wusste, dass manche Vorschriften so gar nicht mein Ding waren.

 

18. Als Fisch bei einem Musical

Die Gelegenheit, beim Musical «Mr. Jonah» mitzuspielen, liess ich mir nicht entgehen. Ich war ein Fisch mit einem 3-Zeiler. Ein Fisch mit Schweizer Akzent, die anderen fanden das «cute», ich weniger.

19. Fotografieren

Fotografieren war schon lange mein Hobby, dem ging ich natürlich weiter nach. Da ich möglichst viel sehen wollte, entstanden viele Fotos resp Dias. Es ging soweit das ich für meine Freunde Dia-Abende veranstaltete, einiges hatten sie selber noch nicht gesehen. Fotografieren hat mich gelehrt mehr zu sehen.

20. Torten und Leder

Dann entdeckte die Lederbearbeitung und Cake Decorating. Und da ich ja seit je her handwerklich geschickt war lernte ich beides. Es ist schon erstaunlich was man mit Leder erschaffen kann. Und dann diese Torten! Blumen bei denen jedes Blütenblatt einzeln geformt wurde, Figuren geformt und gefärbt mit Kreidestaub. Bei einer lokalen ‘Show’ habe ich damit sogar Preise erzielt.

21. Abschied und die Reise ging weiter

Doch irgendwann war es soweit und ich musste abreisen. Zum Abschied hatten wir eine lustige Feier, Käse mit Bohrer daneben, Fondue aus einer gewöhnlichen Pfanne. Der Abschied fiel mir schwer.
Da ich immer noch nicht nach Hause wollte ging es zuerst nach Neuseeland und dann in die USA.
Bis ich dann nach insgesamt 2 Jahren und 4 Monaten wieder in die Schweiz reiste.

Danke

Es sind so viele schöne Erinnerungen, und sie haben mich und meine jetzige Arbeit doch sehr geprägt. Auch wenn der Weg oft merkwürdige Wendungen nimmt, ist doch ersichtlich wie der Rote Faden oder der Seelenplan, mitschwingt.  

Wenn du mehr wissen möchtest, trage dich in den Newsletter ein oder schau wieder mal vorbei.

Beatrice, Freigeist, Reisende, Künstlerin,

Rückblick und mystischer Ausblick

Rückblick und mystischer Ausblick

Rückblick und mystischer Ausblick.

Gegen Ende des Jahren gehen vielen Gedanken durch den Kopf. Es kann sehr nachdenklich machen auf das Jahr zurückzublicken. 

  • Was lief besonders gut?
  • Was waren die besonderen speziellen Momente?
  • Gibt es etwas das du im alten Jahr zurücklässt?
  • Und vor allem: Was bekommt im neuen Jahr mehr von deiner Aufmerksamkeit?

Wirkliche Veränderungen ist nicht immer ganz sooo einfach. Doch es ist möglich. 

Die Kraft der kreativen Ausdruckskraft

Im Laufe des Jahres habe ich einiges dazu gelernt was meine kreative Ausdruckskraft betrifft. Und vor allem: ich habe viel an Klarheit gewonnen darüber, wie mächtig die kreative Ausdruckskraft ist. Wie tröstlich, wie motivierend und wie nährend. Wieviel damit aktiviert wird. Mal abgesehen davon von der Freude die sie macht.

Das jahrelange malen auf der intuitiven und spirituellen Ebene hat mir etwas klar aufgezeigt, die eigene Wahrnehmung wird geschärft und verfeinert. Das war mir lange nicht so richtig bewusst. Es kann jedoch eine enorme Herausforderung sein, und die einer oder andere Ent-Täuschung bleibt nicht aus.

Noch mehr Klarheit gewinnen

Es gibt jedoch auch Klarheit und viele Antworten. Endlich die grösseren Zusammenhänge verstehen. Zu erkennen warum manche Dinge laufen wie sie laufen und warum sich manche Herzenswünsche einfach nicht erfüllen. Endlich macht es Sinn. Ich habe einen Weg gefunden um damit umzugehen. Es ist – natürlich – ein kreativer Weg und hat mit dem malen zu tun.
Es gibt so viele Möglichkeiten um den eigenen Weg in neue Bahnen zu lenken.

Persönlichen Energie und Seelenheil-Bilder male ich ja seit Jahren, die Botschaften dazu ebenso. Es geht nun definitiv auf eine neue Ebene. Noch mehr Tiefe, noch mehr Klarheit, noch mehr Freude.

Das Buch

Seit einigen Monaten schreibe ich an meinem Buch. Ja genau, ein Buch. Was angefangen hat als Spielerei, entpuppt sich immer mehr als kostbarer Schatz. Es geht um das Malen. Jedoch keine Anleitung, sondern es ist mehr ein Erlebnisbuch um mal «hinter den mystischen Vorhang» zu schauen. Und ich oute mich schon mal, dass ich mit Farben rede. Es ist wundervoll das Wesens-Potential eines Menschen als Energiebild auf Papier zu bringen, das Geheimnis des Lichtes in Farben erforsche usw.

Um es auf den Punkt zu bringen – es geht um eine mystische Kunstschule. In der davon erzählt wir was ich über die Jahre gelernt und kreiert habe. Faszinierend und erhellend. Also auch die verschiedensten Mal-Techniken.

Und was liegt näher, als genau das in meine Mal-Kurse und in die Einzelarbeit mit einzubringen. Ich weiss, dass mit der eigenen Kreativität so viel möglich ist. Weit mehr als in die eigene Kraft und Ruhe zu kommen und einen Selbstausdruck zu finden. Gerne helfe ich dir dabei.

Vertrauen als Jahres-Wort.

Das Hauptthema oder das Wort für das nächste Jahr ist für mich das Vertrauen. Der Engelkalender hat das gleiche Thema. Das Vertrauen in sich zu stärken, ins Leben, in den eigenen Weg usw. Das findet sich nun mal vor allem in uns selbst. Ich freue mich sehr mich darin zu vertiefen.
Was sind deine Erkenntnisse des Jahres 2018 und was nimmst du mit ins neue Jahr? Was ist dein Wort für das kommende Jahr?

Lass uns mutig und voller Vertrauen ins neue Jahr starten. Ich wünsche dir ein erfülltes und glückliches Jahr auf dem Weg mit dir und immer mehr zu dir.

Von Herzen, Beatrice

PS: und falls auch du dich für dein Jahres-Wort interessierst und etwas mystischer ins neue Jahr starten möchtest: mach doch mit bei den Rauhnächten:  Rauhnächte

 

 

 

Geschenk im Advent

Geschenk im Advent

Kreative Geschenkideen für den Advent

Da ist sie wieder, die Adventszeit. Für die einen etwas ganz wunderbares, für andere nur Kommerz und für wieder andere ein Greuel. Doch wohin dein Fokus geht, bestimmst du. Ich persönlich mag die vielen Lichter. Und die kleinen Geschenke. Diese Ideen kannst du für sich selbst umsetzen, oder mit anderen zusammen. Spass garantiert.

Geschenke abschaffen?

Als wir Kinder grösser wurden, kam die Diskussion auf, dass wir die Geschenke für Weihnachten doch abschaffen könnten. Dem stimmten wir zu, auch wenn doch was fehlen würde. Mein älterer Bruder hatte dann die Idee, einander Dinge zu schenken die nicht mehr als 1 Fr. kosten. Nach einer Weile nach denken kamen lustige Ideen zutage. Das war echt witzig. Daran denke ich sehr gerne zurück.

Das Kind in uns

Da doch in jedem von uns immer noch ein Kind ist, bietet sich das doch an auch wenn wir schon gross sind. So habe ich angefangen- mir einen kreativen Adventskalender zu machen. Keine Nummern, doch jede Menge Geschenke. Ja einiges schenke ich mir selbst, manchmal bitte ich Freunde darum ob sie mir auch das eine oder andere beisteuern würden. Wann immer mir danach ist- öffne ich eines. Geht natürlich auch wunderbar mit anderen zusammen. Ein paar Ideen:

  • Ein Buch (das ich mir dann gleich als Geschenk einpacken liess)
  • Lieblings-Süssigkeiten (zB etwas das man als Kind schon gerne mochte)
  • Etwas für die Küche? (eine lustige Spielerei?)
  • Portionen-Badesalz (gibt ja mittlerweile eine grosse Auswahl)
  • Gutscheine (Videoabend, Kompliment-Wertschätzungs-Gespräch, etwas Besonderes zu Kochen)
  • Etwas das man schon lange mal wollte und für unnötig abgetan hatte
  • Ein Brief «Was ich dir schon immer mal sagen wollte»
  • Spezielles Gewürz oder witziger Zucker
  • Etwas skurriles oder schräges
  • Etwas gebasteltes oder eine schöne Karte
  • Seifenblasen
  • Schöne Kerzen

Dir fällt sicher noch einiges dazu ein. Viel Spass dabei!

Geschenke einpacken

Hier noch ein paar Tipps für das einpacken der Geschenke. Klar, nicht jedermanns Sache.

  • Schöne Papier behalte ich und verwende sie weiter. Für kleinere Geschenke, für Karten oder um was daraus auszuschneiden.
  • Wenn ein Papier doch etwas zerknittert ist – verpasse ihm den «Knitterlook» und zerknittere es erst recht.
  • Behalte schöne Bändel. Bei mir kleben sie hinter der Küchentüre. Da ist immer etwas passendes dabei.
  • Wenn du was einkaufst, lass es dir doch gleich als Geschenk einpacken.
  • Notfall geht doch auch Zeitungspapier als Geschenkpapier. Achte jedoch darauf das es nicht lieblos rüberkommt. Vielleicht noch etwas Buntes dazu? Etwas Farbe? Eine Masche? Bunte Wolle?
  • Oder kauf dir ein paar Geschenk-Tüten…

  In diesem Sinne- viel Freude damit! Auch Kleinigkeiten können Freude bringen. Und das Kind in dir mag das ganz bestimmt.

Es ist toll immer Geschenke da zu haben… 
Eure Beatrice

Engel mit Humor?

Engel mit Humor?

Gute-Laune-Engel, der Online-Kurs

  • Möchtest du gute-Laune-Engel in den Alltag reinbringen? Etwas mehr Lebensfreude, Klarheit und Selbstvertrauen?
  • Die etwas Zeit zu nehmen für die Engel, und gleichzeitig Leichtigkeit und Humor sichtbar machen?
  • Dich daran zu erinnern, dass das Leben auch seine urkomischen Aspekte hat

Was liegt näher als sie aus dieser Energie heraus zu malen – und dem Humor seinen orange-gelber Engel
kreativen Ausdruck zu geben. Das ist leichter als es auf den ersten Blick scheint. Die Engel in dieser lustigen Form darzustellen gibt gute Laune. Durch das zeichnen verbinden wir uns mit dieser humorvollen leichten Ebene.

Humor im Alltag

Wo brauchen wir den Humor denn dringend? Im ganz normalen Alltag. Wenn die Dinge mal nicht so laufen. Wenn eine Enttäuschung hartnäckig an dir nagt. Oder die Gesundheit so richtig herausfordernd ist. Bei Krisen im allgemeinen.

Die liebevolle Art und der engelhafte Humor heitert auf. Freude, ein Lachen, Momente des Vergessens sind doch auch eine Form der Medizin.

Der Humor der Engel hat viele Formen

Es gibt so viele Varianten um diese Gute-Laune-Engel zu zeichnen. Angefangen mit verschiedenen Formen, den Farben und noch einiges mehr. Sie zu zeichnen und zb mit Aquarellfarben zu malen ist ganz was anderes als sie mit Pastellkreide zu malen. Es hat schon was die Engel mit dem Focus auf den Humor zu betrachten.

Das wirklich schöne daran ist, schon das TUN macht Spass. Mit zu erlebe wie so ein verschmitzter Engel entsteht. Comic-Engel, glaub an dichWie er kommuniziert und dich zum Lachen bringt. Und so wird aus dieser Form der kreativen Ausdrucksweise eine Art der Medizin ohne Nebenwirkungen.
Es gibt so viele Möglichkeiten um ihre Wirkung weiter zu entfalten. Mach Karten daraus! Schicke diese jemandem dem es nicht so gut geht!

So verteilt sich diese Freude noch mehr- und wir haben unsere Freude daran. 
Vielleicht entsteht ja ein ganz besonderer Aufmunterer, dein persönlicher Muntermacher. Ich zeige dir wie das geht.  Lass uns die Welt etwas bunter und fröhlicher machen.

Komme dazu und zeichne mit! 
Du möchtest noch mehr dazu wissen? KLICK
Ich freue mich auf dich!     

Beatrice

Aus den Rauhnächten ins Neue Jahr

Aus den Rauhnächten ins Neue Jahr

Kreativ ins Neue Jahr.

Die magische Zeit der Rauhnächte.

Diese magische Zeit zwischen den Jahren, die Rauhnächte. Wer kennt sie nicht. Faszination der alten Bräuche, Rituale und sogar von Spuk hört man. Wehe es wird in der Zeit gewaschen und die Träume erfüllen sich das Jahr über, und noch einiges mehr. Viele verschiedenste Meinungen, dazu auch noch die unterschiedliche Zeit-Spanne.

Fasziniert hat es mich oft, diesmal wollte ich es genauer wissen und die Rauhnächte  sehr bewusst erleben. Und da ich das auch als Online-Begleitung anbot, war es doch nochmal ein anderer Anspruch.

Nicht alles was ich über die Rauhnächte nachgelesen und erfahren habe stimmte mit dem überein was ich empfand. Da ich selten «vernünftig» geschweige denn «prophetisch» träume, viel dieser Informationsfluss aus für mich. Momente der Stille, Meditation, Intuition, zu malen, zu schreiben usw bieten doch sehr viele Möglichkeiten. Diese Mischung aus Stille, Kreativität und Schreiben empfinde ich als ideal. Genau mein Ding.

Und so entstand aus einen Frustheft herausgerissene verbrannte Seiten, im Notizbuch zeigten sich wesentliche Impulse und tiefe Erkenntnisse, und die Essenz fand im selbstgestalteten Begleitbuch ihren kreativen Ausdruck, nutzbar für das ganze Jahr.

Wir liessen uns täglich von der jeweiligen Energie inspirieren, die eigene Offenheit ermöglichte uns den tieferen Zugang. So können Lichter aufgehen, uralte Muster werden in einer neuen Dimension erfasst und vieles kann losgelassen werden. Das wiederum führt zu mehr Klarheit darüber, was die eigenen Wünsche sind, was wirklich wichtig ist und was im kommenden Jahr gestärkt werden möchte. Das Ganze in Wort und Bild umzusetzen gibt dem eine zusätzliche Tiefe.

Die Rituale und das alte Kulturgut sind das Eine, wie es dann umgesetzt wird ist das Andere. Sie sind wie Wegweiser die uns den Weg zu verschiedenen Zielen aufzeigen, den Weg auszuwählen und ihn zu gehen ist jedem selber überlassen. Denn genau so entsteht das individuelle kraftvolle Eigene. Und es interessiert nicht ob es perfekt gezeichnet ist oder die Buchstaben stilgerecht platziert sind. Es soll inspirieren, Erkenntnisse ermöglichen und Freude machen, und das ist gelungen. Danke.

Und so freue ich mich auf ein aufregendes, spannendes buntes neue Jahr mit vielen Facetten. Und genau das wünsche ich dir auch. Ein frohes Neues Jahr!

Herzensgruss
Eure Beatrice

Kreative Auszeit

Kreative Auszeit

Als ich vergass was ich noch alles tun wollte.

Zurück aus einer 5-wöchigen Auszeit, klingen die Erlebnisse spürbar nach- auch wenn ich gerne wieder im alltäglichen Allerlei bin.

Es begann im Kloster

Malen in der Stille, in einem Kloster mit ein paar gleichgesinnten Frauen und einer Gemeinschaft die ihr sein auf eine wunderbare Art lebt. Der gemeinsame Wunsch nach einer Auszeit, malen in der Stille mit ein paar Frauen. An einem aussergewöhnlichen Ort, ohne grossen Schnick-Schnack. Diese Zeit im Kloster hat ihre Spuren hinterlassen, weil es wohltuend war. Die Stille wird neu geschätzt, bei sich sein im Miteinander bekam eine neue Dimension. Ja dieses Malen in der Stille hat schon etwas ganz Besonderes.

Auf nach Gomera, der Vulkan-Insel

Schon bald darauf ging es weiter nach Gomera, eine der kanarischen Inseln. Geplant war eine intensive kreative Auszeit- weit gefehlt.
Direkt am Meer, wie ungewohnt und doch auch aufregend. Einfach den Wellen zuzuschauen, einfach sein. Es faszinierte mich. Das tanzen der Sonnenstrahlen auf dem Wasser, nachts die Sterne zum Wellengeplätscher.

Ich wollte ja viel zeichnen, doch plötzlich war da keine Eile mehr, kein Ehrgeiz etwas zu tun, Denn ich hatte vergessen was ich alles noch tun wollte. Diese Kraft der Natur verfehlte nicht ihre Wirkung. Das Spiel vom Wind und dem Wasser, der Sonne und den Gezeiten.
Wie müde ich jedoch wirklich war, hat sich bald gezeigt, ein Grund zu faulenzen. Kein «ich sollte, ich könnte oder gar ich müsste». Was für eine Befreiung!

Erholen durch fotografieren?

Nach Tagen erwachten die Lebensgeister, und ich beobachtete die Natur genauer. Fotografieren ist ein hervorragendes Mittel dazu, ich liebe es. Es schärft den Blick. Immer wieder das gleiche und doch immer wieder anders.
Was für ein Geschenk diese Insel La Gomera etwas näher kennen zu lernen. Ursprünglich ein Vulkan, nun ein ganz spezieller Kraftort.
Mit dem «einfach sein» kam auch wieder die Klarheit, Erkenntnisse und vor allem viele neue Ideen. Doch ich hatte immer noch vergessen was ich alles tun wollte, es hatte an Bedeutung verloren.

 

Entspannt aktiv und offen für Neues

Ich begann zu schreiben, Gedanken, Botschaften, Erkenntnisse, Ideen usw. Ich mag es zu schreiben- einfach so für mich. Schreiben bringt mir Klarheit in den Gedanken, es wird leichter eine Struktur zu finden.
Die Begegnung und die Gespräche mit der Insel-Poetin war eine weitere wunderbare Erfahrung. Durch sie, die mit La Gomera verwurzelt ist, lernte ich die Insel von einer ganz anderen Seite kennen. Sie zeigte mir einer der schönsten Kraftorte, das verweilen dort gab mir nochmals neue Einsichten und Erkenntnisse. Was für ein Glück!
Noch mehr Klarheit, stärker in Verbindung mit mir und der Essenz. Die eigene Essenz zu erkennen ist als ob dieser göttliche Samen aufbricht um zu wachsen und sich zu entfalten.

Wenig gemalt doch viel erkannt.

Auch wenn ich nicht zum Zeichnen und Malen kam, hat es mir doch die Bedeutung des kreativen Ausdruckes gezeigt. Gedanken, Gefühle, die eigene Weisheit sichtbar aufs Papier zu bringen. Die Grenzen zu sprengen und die innere Fülle sichtbar zu machen. Das auch andern zu zeigen ist mein Weg.
Irgendwann wurde es Zeit heim zu gehen- es war ok, denn ich hatte so viel bekommen und war erholt. Um dann zu erkennen, wie stark mein Kraftort ist, der Kraftort in mir drin.

Was für ein Glück das ich vergass was ich alles tun wollte, so war ich frei das zu tun was in diesem Moment einfach wichtig war. Einfach mal zu sein.

Beatrice Hinder, Künstlerin und Kreativ-Mentorin

Zeit für dich? Zeit für dich!

Zeit für dich? Zeit für dich!

Zeit für dich? Zeit für dich!

Die Zeit rast nur so dahin! Wie schnell die Zeit vergeht! Wo ist die Zeit denn nur geblieben? Ja das mache ich wenn ich mal Zeit habe… die Zeit läuft mir davon!
So oder ähnlich hören oder sagen wir das oft- doch die Zeit geht so oder so – dahin, Sekunde um Sekunde. Nichts weiter. Denn wer bestimmt über deine Zeit? Ist es das Umfeld? Die Umstände? Oder doch letztendlich du selber?
Sich dessen wieder mal bewusst zu werden kann interessante Erkenntnisse liefern.

Hast du denn Zeit für dich?

Zeit um aufzutanken? Oder endlich mal das zu erledigen was schon so lange hinausgeschoben wurde? Zeit für Besuche oder Zeit um die Wärme der Sonne zu spüren?
Wann hast du dir Zeit «nur» für dich genommen? Zeit um dich an deine Träume zu erinnern und Pläne zur Umsetzung zu schmieden? Oder die Zeit um in schönen Erinnerungen zu schwelgen? Zeit um einfach mal durchzuatmen und zu mehr Ruhe zu kommen?
Wann ist die richtige Zeit dafür?

Zeit für dich, gar nicht immer so einfach…

Wie nimmst du dir die Zeit für dich? Oder ist doch wichtiger von andern gebraucht zu werden oder gemeinsam etwas zu tun? Doch was ist so schwierig mit der Zeit für dich?
Es ist doch auch erschreckend wie viele ausweichen und alles andere lieber tun als mal etwas Zeit in Ruhe mit sich zu verbringen. Mit den heutigen Möglichkeiten ist es ein leichtes sich zu beschäftigen oder abzulenken. Manche scheint das wirklich zu beängstigen, Zeit mich sich selber zu verbringen.

Zeit für dich – die Chance um aufzutanken und Kräfte zu sammeln

Es gibt so viele Möglichkeiten für die Zeit mit sich selbst. Ob nun im Garten, beim Sport, beim Fotografieren, in der Natur, beim Lesen, im kreativ sein, mit Musizieren oder Musik hören, Yoga  oder was auch immer. Zeit um sich näher zu kommen oder einfach um im Moment zu sein. Der unbeschwerten Freude ihren Raum zu geben, ohne Erwartungsdruck. Sich für etwas zu interessieren was man schon lange mal wissen wollte. Die Natur etwas genauer zu beobachten. Oder um die eigene Beweglichkeit wieder zu spüren. Einfach so und ohne etwas zu müssen.

Nimm dir Zeit für dich – um dein Leben zu gestalten

Da geht das Leben dahin, und mit ihm die Träume, manchmal die Liebe, der Schwung, die Begeisterung. Wo sind geblieben? Dahingerafft durch den Zahn der Zeit?
Doch dafür ist genug Zeit! Nutze sie – für dich und diejenigen die dir wichtig sind. Mach doch wieder mal etwas das du schon lange nicht mehr gemacht hast. Nimm dir die Zeit! Denn was du auch immer tust wirkt sich auch auf die andern aus. So ist das, zeitlebends.
Wenn du selber nicht weiter kommst – hol dir Unterstützung.

Die kreative Zeit ist bunt

.. und bietet eine enorme Vielfalt, Farbnuancen und Garant für Spass. Denn gerade im kreativen Bereich kommt so viel zusammen. Aktives sein, sich verweilen, etwas Gutes für sich tun, in Farben schwelgen, aufzutanken, sich zum Ausdruck bringen und Neues zu erschaffen.

Und wie verbringst du deine Zeit?

Nutze die Zeit mit dir, denn sie ist kostbar, so wie du auch.
Eure Beatrice

Warum ich male wie ich male

Warum ich male wie ich male

Malen mit Kreidestaub?

Eine der faszinierenden Maltechniken ist malen mit Pastellkreide. Die Stifte bestehen aus Pigmenten und Füllstoffen. Langweilig? oh nein- denn beim Auftragen wird daraus Kreidestaub und das Abenteuer beginnt.

Malen mit Pastellkreide ist Faszination

Es ist immer wieder faszinierend zu sehe wie die Farben ineinander verschmelzen. Um so zum meditativen und sinnlichen Erlebnis zu werden. DieBewegung macht den Schwung.
Die Bilder werden sehr weich und fliessend, und entsteht ein Gefühl der Harmonie und des Friedens. Denn es wird etwas sehr Schönes, was jetzt nicht unbedingt mit dem umsetzen einer perfekten Technik zu tun hat.
Es «geschieht» durch das malen und ‘es’ wird, weil ich es zulassen kann. Jedes Bild wir zu etwas speziellem, zu einem Unikat.
Es macht mir Freude, vor allem wenn ich dabei nichts «will». Denn es geht mehr um die Farbenspielerei. Es ist kein «müssen» dabei. So als ob ich wieder ein Kind bin das malt um des Malens willen. Ohne grossen Sinn und Zweck.

Malen ist eine Chance

Um sich aus dem fordernden Alltag herauszunehmen, es lohnt sich dafür Zeit zu nehmen. Auszeit um runter zu fahren . Sich auf die Farben und das geschehen lassen zu konzentrieren. Etwas entstehen lassen ohne das es muss. Weil sich das einfach nicht so ganz genau planen lässt.

Muss ein Bild die Realität zeigen? Das Schreckliche das auf der Welt oder in nächster Umgebung passiert? Nein, nicht unbedingt. Denn gerade ich der heutigen Zeit sehen wir doch mehr als genug davon.
Ich möchte die Welt ein bisschen bunter machen und mit-gestalten. Stärken was gestärkt werden kann und mag. Denn genau das geht oft im herausfordernden Alltag unter.
Ich male Bilder die mir und auch anderen gut tun. Sie sind aus dem Herzen gemalt und aus meiner Mitte. Es funktioniert nicht mit Hektik oder gar unter Druck. So wird malen zum Erlebnis.

Malen ist Horizonterweiterung

Kein einziges Bild wird wie ein anderes. Es ist schlichtweg nicht möglich. Je mehr ich male, um so mehr sehe ich die unendliche Vielzahl an Möglichkeiten.
Mich fasziniert und berührt es, Energien zu bündeln und diese in Form eines Bildes mit Pastellkreide sichtbar zu machen. Mich darauf einzulassen ist die Voraussetzung dafür. Denn diese Energien sind da. Und so ist es jedes Mal und bei jedem Bild ein neues Abenteuer.
Was entsteht diesmal? Was möchte sich da zeigen? Oder was möchte ich ausdrücken?

Oder entsteht es einfach?

Oft entsteht ein Bild aus einer Idee, aus einem flüchtigen Gedanken. Das verändert sich beim Entstehen lasse. Auch das ist gut – und sehr spannend. Es wird nicht langweilig. Und wenn doch, dann lerne ich was neues dazu. Ob nun von der Technik her oder vom Sujet-Typ her. Die Möglichkeiten sind grenzenlos und gehen nie aus.

Das sind doch schöne Aussichten.

Von der Faszination zum Bild

Von der Faszination zum Bild

Faszination – Inspiration – Bild

Vor ein paar Jahren fiel mir der Soundtrack vom Film Jonathan Livingston Seagull (Möve Jonathan) wieder mal in die Hände, und ich war fasziniert von der Musik… Du kennst das ja sicher- rauf und runter gehört. DVD vom Film organisiert. Faszination pur.

Zum einen ist es ja schon sehr interessant wie so ein Film überhaupt zu Stande kommt. Diese Aufnahmen! Das Zusammenspiel von Film und Musik. Die Farben! Wie soll man beschreiben wie ein Film berührt. Dann wirds gemalt.

 

Aus dieser Faszination sind zwei Bilder entstanden- zum einen aus der Szene als Jonathan vor den Ältesten abgeurteilt und aus der Gemeinschaft hinausgeworfen wurde. Das Unverständnis darüber was da grad passierte, diese Rauswurf- nur weil er über seine Grenzen hinausgewachsen ist… (eines der wenigen Bilder mit Schwarz)

Das zweite Bild – von dieser unendlichen Freiheit. Der Freiheit die eigenen Grenzen zu sprengen, über sich hinauszuwachsen, und nie gewesenes zu erleben. Diesen Mut wünsche ich dir- über deine Grenzen hinauszuwachsen, die Faszination der Freiheit zu spüren. (vielleicht fängt es ja im eigenen Denken an?

Wo bist du frei?

 Die unendliche Freiheit, sie scheint so weit entfernt.
Im Herzen jedoch so nah und sehr wohl erreichbar.